Lichterkinder

Mit Interesse nahmen wir vor zwei Wochen an der Veranstaltung zum Parteienaustausch für die nicht im Triesner Gemeinderat vertretenen Parteien teil. Nach der Eingangsansprache der Vorsteherin mit Verhaltensanweisungen an die Eingeladenen, mit Androhungen des Gesprächsabbruches bzw. nicht wiederholen dieses Angebotes, lauschten wir dann gespannt den Ausführungen der Vorsteherin und des Kommunikationsbeauftragen auf unsere vorab eingereichten Fragen. Unter anderem hinterfragten wir die aktuelle Weihnachts- und Feiertagsbeleuchtung. Diesen plakativen Gestaltungsvorschlag mit den unförmigen Lichterpaneelen an Triesens Kandelabern finden viele Leute schlichtweg unförmig und hässlich. Die Vorsteherin meinte aber, es gäbe durchwegs nur positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Die Frage ist aber schon, mit wem die Vorsteherin spricht, denn interessanterweise scheint sich selbst die Hälfte der Gemeinderäte offiziell nicht beeindruckt gezeigt zu haben beim Entscheid für diese teure Investition in Lichtfahnen. Der Antrag wurde damals mit den Stimmen der VU schlichtweg durchgedrückt. Den berechtigten Unmut in der FBP konnten wir letzte Woche zudem auch dem Informationsblatt der FBP Triesen entnehmen. Die Vernunft erfordert unserer Meinung nach ein Wiedererwägungsantrag zur Aufhebung des unsäglichen Beschlusses und zu einem Überdenken der Ausleuchtung des Dorfes bzw. zur Rückkehr zu einer gleichmässigen, bescheidenen und würdevollen Ausleuchtung der Triesner Ortsteile während der Weihnachtszeit.

DpL-Ortsgruppe Triesen

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