Adventsgedanken

4. Advent – wieder ein Lichtlein mehr – Wahlen – Wahlkampf – mir ist aber eigentlich nicht nach Kämpfen, sondern nach Harmonie und Frieden zumute. Ich sitze an unserem Küchentisch und Bilder überfluten mich.

2016 – Bilder voller Dankbarkeit all jenen Menschen gegenüber, die sich das ganze Jahr auf ihre eigene Weise eingesetzt haben für unser Land und seine Leute. Da ist ein Dank an all die Bauern für die Milch, die Eier und die gemähten Wiesen. Dank an die Verkäuferinnen und Verkäufer in unseren Läden, die dafür sorgen, dass wir das, was wir zum Leben brauchen noch in der Nähe finden; an all die Helferinnen und Helfer in unseren Heimen und auch zu Hause, die sich dafür einsetzen, dass unsere Älteren und Kranken gut versorgt werden; an diejenigen, die uns die Post und die Zeitungen ins Haus bringen; auch an jene, die unsere Strassen räumen, von Schnee befreien, auf dass wir unbeschwert zur Arbeit fahren können.

Danke an die Unbekannten, deren Gesichter nie aus der Zeitung strahlen, die ihre Herzenspflicht zum Wohle von uns allen erbringen.

An all jene, die uns mit einem Lächeln, einem freundlichen Wort so manchen Tag versüssen.

Danke auch für die Musik, die uns noch mehr erfühlen lässt, den Tanz, der uns erhebt, die Bücher, die uns wegbringen in andere Welten, Dank für unsere Hunde, Katzen, die uns sofort wieder ins Jetzt bringen und natürlich für all die Blumen, die uns den Himmel erahnen lassen.

So, und jetzt frei nach John Lennon’s „So, this is Christmas“ gilt für mich: Heute kein Wahlkampf – Wahlkrampf – sondern allen eine besinnliche Weihnachtszeit und «wia ma am Bärg said»:

I wünsch dr as guats Neus Jahr,
dass’d lang läbschd,
gsund blibschd und
in Himmel chuschd

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