300-Jahr-Feier

Im September-Landtag fragte ich die zuständige Regierungsrätin Aurelia Frick, wie die Bevölkerung in die Ideenfindung zur 300-Jahr-Feier eingebunden werden soll, und schlug dazu vor, den Ideenkanal zu nutzen. Leider hat sich betreffend Einbezug der Bevölkerung bis dato aber wenig getan.

Viele Menschen im Land freuen sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 300jährigen Bestehen Liechtensteins und möchten aus Interesse einen Beitrag leisten. Es bestehen erfreulicherweise viele Ideen, was zu diesem Jubiläum alles getan werden könnte. Nur leider gab und gibt es bisher keine offizielle Plattform, wo der Einzelne Ideen einbringen kann. Löblich erwähnen möchte ich den Rettungsversuch des Vaterlands, welches am 11. Oktober, nach dem Scheitern der Jubiläums-Hängebrücke an der Urne, einen Aufruf gemacht hat, Ideen einzubringen. Es ist höchste Zeit, dass hier etwas weitergeht.

Bis zum 11.Oktober hat sich nur eine von der Regierung eingesetzte, weitgehend unbekannte Gruppe mit der Ideenfindung auseinandergesetzt. Dabei wurden von Regierungsrätin Frick leider nur ausgewählte Personen und Gruppen zur Diskussion zugelassen. Die Einwohner oder Vereine hatten bis dato keine Möglichkeit, ihre Ideen zu platzieren. Hoffentlich ändert sich dies mit dem Aufruf im Vaterland; auch bleibt zu hoffen, dass die Ideen, die hier eingereicht werden auch «Abnehmer» finden.

Aus meiner Sicht hat die Regierung diesem für unser Land wichtigen Anlass bisher nicht die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt.

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