Eschen: Neubauprojekt Clunia auf Umwegen

Bekanntlich hat der Architekturwettbewerb für das Neubauprojekt Clunia noch keinen Sieger zu Tage gefördert, weil
keines der Projekte die festgelegten Beurteilungskriterien in Bezug auf «ortsbauliche und architektonische  Qualitäten», «Organisation und funktionale Verknüpfung» sowie «Wirtschaftlichkeit/Kosten» in genügender Weise erfüllte. Hier stellt sich die Frage, ob das Projekt Clunia nicht doch überladen wurde, sodass sich die Wünsche der Gemeinde Eschen nur schwer unter einen Hut bringen lassen, speziell das überladene Programm mit den zu vielen und nur schwer unterzubringenden Parkplätzen auf so knapper Grundstücksfläche. Nachdem die Architekturbüros mit der Umsetzung der Clunia-Vorgaben Mühe bekunden, darf man bereits jetzt gespannt sein, ob der gesprochene Finanzrahmen eingehalten werden kann.
Nicht nachvollziehbar ist, warum der weitere Projektwettbewerb nun selektiv und anonym unter Zwischenschaltung eines Anwalts weitergeführt werden soll. Auch wenn es keine eindeutige Lösung gab, hätte das Verfahren abgeschlossen und in einer zweiten Runde die Auswahl der weiterzubearbeitenden Architekten öffentlich gemacht werden können. Warum wird die Öffentlichkeit über die Resultate der Fachjury und darüber, welche Projekte in der engeren Auswahl für eine Weiterbearbeitung berücksichtigt worden sind, nicht informiert?

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