KVG: So wird die Reform scheitern

Die Gesundheitskosten sind in der Schweiz schon sehr hoch. In Liechtenstein liegen die Gesundheitskosten noch rund 40% über denen im Kanton St Gallen. Liechtenstein ist von der Normalität weit entfernt. Anfangs der Reform setzte sich der Gesundheitsminister Pedrazzini mit viel Elan für eine effektive Senkung der Kosten im Gesundheitswesen ein. Die Mächtigen in dieser Branche vermochten allerdings lautstark diverse Ansätze zu zerstören. Die Reform wird nun eher zum Reförmchen und das Ziel, die Senkung der Gesundheitskosten wenigstens auf das Niveau vom Kanton St. Gallen zu senken, scheint unerreichbar. Etliche Massnahmen zur Erreichung des Zieles sind im Bericht und Antrag an den Landtag weggelassen worden. Wichtig ist Transparenz. Eine Ergründung der Ursachen, die unser Gesundheitssystem zum Weltmeister in hohen Gesundheitskosten machen, ist notwendig. Erst wenn eine Vergleichbarkeit mit dem Kanton St. Gallen möglich gemacht wird, können die Unterschiede im Detail analysiert werden. Genau diesen Punkt liess Pedrazzini fallen. Auf Vergleichbarkeit hat die du-Fraktion schon im Frühjahr 2014 gepocht. Ob ich dieser Reform zustimmen werde, ist unsicher, obwohl viele gute Punkte dabei sind. Insgesamt sind zu wenige Verbesserungen übriggeblieben, um die Gesundheitskosten anhaltend auf eine gesunde Basis zu stellen.

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