Triesen: Gemeinderat ignoriert Unterschriftensammlung

Zurzeit macht es ganz den Anschein, dass in Triesen die Stimme des Volkes nichts mehr gilt. Davon ausgenommen sind nur der du-Gemeinderat Ivo Kaufmann und zwei VU- Gemeinderäte, namentlich Piero Sprenger und Max Burgmeier. Nur diese drei Gemeinderäte haben die Petition – welche 1100 Triesner Einwohner unterzeichneten – ernst genommen. Die anderen sieben anwesenden Gemeinderäte inklusive Vorsteher nehmen die Triesner wohl nicht für ganz voll.

Über das Warum und Weshalb können die Triesner nur spekulieren, da alle bis auf Jürgen Negele – der sich auf der du- Webseite (www.du4.li) geäussert hat – sich mit Schweigen wohler fühlen.

Die nächsten Gemeinderatswahlen sind ja noch fern. Bis dahin kann und will man, so wie es den Anschein macht, schalten und walten, ohne nach links oder rechts zu schauen. Ob man dabei die Interessen einer Mehrheit vertritt oder nicht, scheint nicht gross zu interessieren.

Vielleicht sollten sich der Vorsteher und die Gemeinderäte die bisherigen Unterschriftensammlungen und deren Auswirkungen zu Gemüte führen:

JahrThemaMittelUnterschriftenAktion und Auswirkung
1992Neue KirchenorgelReferendum302Abstimmung, die neue Orgel wurde mit 757 Stimmen (73%) abgelehnt
1998Kindergarten an der Dominik Banzer Str.Referendum335Abstimmung, der Kreditbeschluss wurde mit 381 (51%) abgelehnt
2015Tempo 30Petition265Konsutativbefragung, Tempo 30 wurde mit 1358 Stimmen (56.9%) abgelehnt
2016RegenwassergebührPetition1’075KEINE, der Gemeinderat ignoriert die Unterschriftensammlung

In Anbetracht dieser Zahlen kommt den Triesnern schon fast das Augenwasser. Wir müssen alles dafür tun, dass diese Vorgehensweise des heutigen Gemeinderates nicht Schule macht. Das Gehabe der gegenwärtigen Gemeindeführung soll als Ausreisser in die Geschichte eingehen. du – die Unabhängigen vergessen das sicher nicht. So viel können wir versprechen. Viel mehr können wir im Moment leider nicht machen.

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